DJI Spark - Klein, aber fein!


Wer mich etwas genauer kennt, der weiß, dass ich ein absoluter Kerosinschädel bin, ich liebe die Fliegerei einfach. Leider ist es mir aufgrund meiner schlechten Augen seit jeher praktisch unmöglich, selbst den Pilotenschein zu machen. Mir blieb daher oftmals nur der Flug in der Holzklasse von Linienflugzeugen oder kurze Rundflüge auf dem Passagiersitz von kleinen Sportflugzeugen. Selbst das Steuer zu übernehmen war für mich ausgeschlossen. Schön und gut, ich hätte natürlich unter die Modellflieger gehen können, aber irgendwie ist da der Funke nie wirklich übergesprungen. Erst in den letzten Jahren hat sich hier eine Alternative herauskristallisiert, auch wenn sie in Deutschland, wie so ziemlich jede technische Errungenschaft des 21. Jahrhunderts, umstritten ist.
Die Rede ist natürlich von der neuen Generation an Drohnen, die seit knapp zehn Jahren kommerziell erhältlich sind. Mich haben diese Geräte fasziniert, seitdem ich vor knapp sechs Jahren eine Begegnung der dritten Art im Terminal 8 des New Yorker Flughafens JFK hatte. Allerdings fehlte irgendwie immer die richtige Drohne. Die Parrot AR Drone, die mich in New York beinahe über den Haufen geflogen hätte, war vor allem ein Gimmick, ebenso wie ihr direkter Nachfolger. Auf der anderen Seite waren die Drohnen von DJI von Anfang an auf Fotografie und Videoaufnahmen ausgelegt gewesen, aber auch dementsprechend massiv ausgefallen. Abgesehen davon wollte ich keinen vierstelligen Betrag für eine Drohne ausgeben. Die DJI Mavic Pro sah da schon interessanter aus, und war auch wesentlich kompakter, allerdings war der Preis immer noch heftig. 
Dann kam im Mai 2017 DJI’s bis dato kleinste Drohne auf den Markt, die DJI Spark. Dieses kleine Ding änderte alles. Sie verfügte über eine mechanische Aufhängung für die Kamera, etwas was bis dato teureren Drohnen wie der Mavic Pro oder der Phantom-Reihe vorbehalten gewesen war. Zugegeben, die Flugzeit war eingeschränkt, aber für Einsteiger stellt die Spark ein verdammt leistungsfähiges Paket dar. Leider war Sie immer noch recht teuer, die Drohne selbst wurde ursprünglich für 599€ verkauft, die Fly-More-Combo ging für 799€ über die Ladentheke, beides mehr als ich zu zahlen bereit war. Mitte November habe ich dann endlich nachgegeben, auf dem Rückweg nach Irland, nachdem ich die Beisetzung meines Vaters arrangiert hatte, und wohl auch, um mich von der traurigen Realität abzulenken. Die Tatsache, dass die Drohne stark ermäßigt war, half natürlich auch, also habe ich mir die Fly-More-Combo in weiß gekauft. Diese umfasst neben der Spark selbst auch eine Fernsteuerung, einen zusätzlichen Akku, eine Ladestation für Akkus, Rotorschutzbügel, einen vollen Satz Austauschrotoren, sowie eine Tragetasche. Ich mein, wenn schon, dann richtig!

Die Spark

Gerade bei Flügen in Innenräumen sind die vier Rotorschutzbügel schon sehr praktisch, auch wenn die Spark dadurch deutlich größer wird.

Das erste was einem auffällt, wenn man die Spark auspackt ist, wie klein sie doch eigentlich ist, nur knapp Siebzehn Zentimeter breit, und knapp Fünf Zentimeter hoch. Leicht ist sie noch dazu, mit gerade mal dreihundert Gramm Abfluggewicht. In den meisten zivilisierten Ländern ist dies leicht genug, um die Registrierungspflicht für Drohnen auszuhebeln, auch wenn Deutschland natürlich wieder einmal, unter Umgehung jeglicher Sachkenntnis, einen eigenen Weg gehen musste. Die kleine Größe reicht aus, um die Spark bequem mit einer Hand zu halten. Die Drohne ist sogar dafür ausgelegt, und kann auf der Handfläche starten und landen, doch dazu später mehr. Um das Gewicht unten zu halten, ist die Spark komplett aus Plastik gefertigt. Sie fühlt sich dabei jedoch nicht billig an, ganz im Gegenteil. Von der Auslegung her ist sie ein Quadrokopter, und ihre vier Rotoren befinden sich am Ende von Auslegerarmen. Im Gegensatz zur DJI Mavic Pro lassen sich diese nicht einklappen, weshalb sie etwas sperriger ist, als es mir lieb wäre, aber bei der Größe ist das zu verschmerzen.
Die Vorderseite beherbergt die Sensoren des Antikollisionssystems und die mechanisch stabilisierte Kamera.
Die Vorderseite wird von zwei Hauptelementen dominiert. Die Obere Hälfte beherbergt die Sensoren für das Hinderniserkennungssystem, welches auch Daten für das 3D-Navigationssystem der Drohne beisteuert. Dieses System soll nicht nur verhindern, dass die Spark vierkant in den nächsten verfügbaren Baum brettert, sondern ermöglicht auch einige interessante Steuerungsoptionen, zumindest laut Hersteller. Da drunter befindet sich die mechanisch stabilisierte Kamera. 4K-Aufnahmen sind mit der Spark nicht möglich, was in meinen Augen jedoch auch kein Nachteil ist, da ich den aktuellen 4K-Wahn vor allem für einen Marketing-Hype halte. Die Kamera ist jedoch in der Lage, Videos in 1080p HD, sowie Fotos mit einer Auflösung von bis zu 3968x2976 aufzunehmen. Ganz schön beachtlich für so einen Winzling. Die Kameraaufhängung verfügt nur über ein Zwei-Achsen-Stabilisierungssystem, was jedoch auch so schon beeindruckend genug ist, wenn man bedenkt, dass es sich bei der Spark im Endeffekt um eine Einsteiger-, und Lifestyle-Drohne handelt. 
Auf der Unterseite sind weitere Sensoren für das Navigationssystem, der optische Höhenmesser, und auf der Batterie befinden sich vier Kontakte, um die Spark in einer separat erhältlichen Ladestation aufzuladen.

Die Unterseite der Drohne wird, ebenso wie die Rückseite, von der Batterie dominiert, die ca. Ein Drittel des Rumpfes ausmacht. Ebenfalls auf der Unterseite befinden sich zwei weitere optische Sensoren des 3D-Navigationssystems, sowie der optische Höhenmesser. Auf der Rückseite verbergen sich unter der Klappe mit dem Aufdruck “Spark” der microSD-Slot, sowie ein micro-USB-Anschluss, um die Drohne über USB aufzuladen, was meiner Erfahrung nach aber ewig dauert. Außerdem kann man mit diesem Anschluss auch die Bilder und Videos der Drohne zwecks Bearbeitung auf einen Computer ziehen, was, mit Ausnahme von Panorama-Aufnahmen, in meinen Augen die beste Option ist, um an die Bilder zu kommen. Die Rückseite des Akkus beherbergt den Ein/Aus-Schalter für die ganze Drohne, ebenso wie vier LEDs, die als Ladestandsanzeiger dienen. Die Oberseite is unspektakulär, und beherbergt nur die Lüftungsschlitze für den Flugcomputer. 

Die Fernsteuerung


Eigentlich ist eine dedizierte Fernsteuerung für die Spark nicht erforderlich. Das kleine Ding lässt sich genau so gut mit jedem modernen Smartphone steuern. Allerdings sind dann Teile des Displays immer durch die Finger belegt, was für mich ein absolutes No-Go ist. Außerdem ist bei der Fernsteuerung via App die Reichweite der Spark auf 50 Meter beschränkt, während die Fernsteuerung, sofern man denn alle gesetzlichen Regularien mit Füßen tritt, wovon ich abraten würde, eine maximale Reichweite von zwei Kilometern hat. Eine derartige Entfernung ist, ebenso wie die maximale Flughöhe von 500 Metern über Grund, zwar theoretisch beeindruckend, jedoch absolut unverantwortlich, da man die Drohne schon bei geringeren Entfernungen leicht aus den Augen verlieren kann.
Für den Transport lässt sich die Fernbedienung bequem zusammenfalten.
Aber zurück zur Fernsteuerung. Diese lässt sich schön kompakt zusammenklappen, und somit eigentlich ganz leicht transportieren. Zur Benutzung klappt man einfach die Halteklammern aus, fixiert sein Smartphone da drin, klappt die Antennen aus, schaltet das ganze ein, und verbindet das Smartphone mit dem WLAN-Hotspot der Fernbedienung. So einfach ist das ganze. Es gibt keine physische Verbindung zwischen dem Smartphone und dem Controller, und mir sind bis jetzt auch noch keine Aussetzer aufgrund von Interferenzen aufgefallen. Die Fernsteuerung verfügt über einen micro-USB-Anschluss, über diesen wird der Controller bei Bedarf aufgeladen.
Die Fernbedienung ist flexibel genug, um Smartphones verschiedener Größen aufzunehmen.

Von der Haptik her ist die Fernsteuerung genau so hochwertig wie die Spark selbst. Die Sticks sind leicht zu bedienen, die Knöpfe gut erreichbar, und jeder, der schon einmal Playstation, XBox, oder ähnliche minderwertige Gaming-Geräte benutzt hat, dürfte sich sofort zurechtfinden #PCMasterrace ;) Aber mal ernsthaft, selbst mit meinen Gorillapranken lässt sich die Spark dank der Fernsteuerung bequem fliegen. Besonders wichtig ist dabei dass das Smartphone, einmal fixiert, bombenfest sitzt.

Sonstiges Zubehör 


Ich hatte ja eingangs schon erwähnt, dass die Fly-More-Combo so einiges an Zubehör umfasst. Die zusätzlichen Propeller und Schutzbügel sind praktisch, was für mich aber den wirklichen Mehrwert ausmacht, sind die Ladestation sowie die Tragetasche. Wie bereits weitzer oben beschrieben kann man die Spark auch über ein handelsübliches Micro-USB-Kabel laden, es ist sogar eins im Lieferumfang inbegriffen. Nach meiner Erfahrung dauert dies jedoch ewig. Die Ladestation ermöglicht es nicht nur, drei Akkus gleichzeitig aufzuladen, sondern lädt diese auch noch deutlich schneller auf. Außerdem verfügt das Netzteil über zwei USB-Ports, um zusätzlich auch noch die Fernsteuerung mit aufladen zu können. 
Die Batterien sind überraschend groß.

Jede Batterie verfügt über eine Reihe von LEDs die den Ladestatus anzeigen.

Dann hätten wir da noch die Tasche. Wie die Drohne selbst ist auch die Tasche deutlich kleiner, als man zuerst glauben würde. Trotzdem ist genug Platz für die Spark mit eingesetztem Akku, zwei Reserveakkus, den Remote Controller, einen vollen Satz Ersatzrotoren, sowie ein USB-Kabel. Es haben wohl auch schon User geschafft, das Netzteil und die Ladestation mit reinzubekommen, allerdings bedarf es schon fast übermenschlicher Packkünste, um dies zu schaffen. Vorkenntnisse in multidimensionaler Subraumgeometrie sind dafür auf jeden Fall empfehlenswert. Ein Pluspunkt aus ganz persönlicher Sicht ist die Tatsache, dass die vollgepackte Tragetasche, nebst meiner Spiegelreflexkamera, meinem MacBook samt Netzteil, meinen Kopfhörern, und der Spark-Ladestation nebst Netzteil ohne Schwierigkeiten in meine Kameratasche, eine Manfrotto NX Sling passt. Wenn ich dann noch draußen mein Kamerastativ dazupacke, kann ich meine komplette Blogausstattung mit mir rumschleppen.
Von außen mag die Tragetasche der Fly More Combo nicht allzu beeindruckend aussehen...

... sie ist aber nicht nur robust, sondern ist auch groß genug, um die Drohne,  Fernsteuerung, sowie eine beträchtliche Menge an Zubehör.


Die App



Wie es bei einer Smartphone-Drohne nicht anders zu erwarten ist, erfolgt die Steuerung über eine App, in diesem Fall über DJI Go 4. Diese App ist im Endeffekt ein Rundum-Sorglos-Paket für Drohnenpiloten mit DJI-Drohnen. Sie wird verwendet, um neue Drohnen zu aktivieren und zu registrieren, Firmwareupdates für die Drohne, die Akkus, und die Fernsteuerung werden darüber abgewickelt. Außerdem lassen sich über die App die von der Drohne gemachten Fotos und Videos bearbeiten, die App übernimmt auch die Erstellung von Panoramen aus den Rohdaten der jeweiligen Drohne. Vor allem aber dient die App der Drohnensteuerung. Sie ist quasi Cockpit und Flugmanagementsystem in einem. Neben der Anzeige des Kamerabilds und aller wichtigen „Instrumente“ während des Fluges überprüft die App auch, ob man sich in einer Flugverbotszone oder in einem eingeschränkten oder kontrollierten Luftraum aufhält. Die App fungiert zusätzlich noch als Flugdatenrekorder, und zeichnet alle Flüge auf, inklusive der erfassten Sensordaten. Eine ganze Reihe von Einstellungen für die Spark sind nur über die Drohne möglich, wie z.B. die schier unendlich erscheinende Anzahl von Kameraeinstellungen, oder Maximalbeschränkungen für Flughöhe und Distanz vom Startplatz, bzw. Bediener. Schlussendlich enthält die App auch noch eine als „Academy“ bezeichnete Flugschule für absolute Drohnenneulinge. Was immer DJI jedoch geritten hat, um diese Academy nur zugänglich zu machen, wenn das Handy mit einer Drohne verbunden ist, ist mir absolut schleierhaft. Schön und gut, Performancemäßig liegen Welten zwischen der DJI Spark, und einer DJI Mavic Pro oder gar einer Ronin, aber die Prinzipien für die Flugkontrolle sind trotzdem identisch.



Flugbericht


Wenn ihr genau so drauf seid wie ich, dann wollt ihr sicherlich so schnell wie möglich zum ersten Testflug starten. Aber Vorsicht, das geht nicht! Vor dem Erstflug ist einiges an Setup und Einrichtung zu erledigen. Als allererstes befindet sich der Akku, oder die Akkus bei der Fly More Combo, in einem “Ruhemodus”, und muss vor dem Erstflug erst einmal voll aufgeladen werden. Danach muss man, zumindest als Erstkunde, erst einmal einen account bei DJI einrichten, und danach die Drohne registrieren. Dafür verfügt jede Spark über einen QR-Code im Batteriefach, oder auf der Transportbox, und es gibt eine entsprechende Funktion “Scan QR Code” in der Go 4 App. Leider sind die Codes so klein, dass die Kamera meines iPhone 6s sie nicht erfassen konnte. Das ist an sich kein Problem, denn es gibt auch eine manuelle Registrierungsprozedur, die auch durch Videos und Anleitungen gut dokumentiert ist. Es wird allerdings eine ganze Zeit dauern. Dies hängt auch damit zusammen, dass unweigerlich eine ganze Reihe von Firmwareupdates für die Drohne, den Remote Controller, und selbst die Batterie eingespielt werden müssen, bevor die Spark wirklich abflugbereit ist. 
Diesen Anblick wird man vor dem ersten Flug SEHR oft sehen. Praktisch alle Komponenten der Spark benötigen Updates, bevor man zum ersten mal abheben kann.


Beim ersten Flug befindet sich die Drohne in einem Anfängermodus, und solange man noch keine Flugerfahrung mit anderen DJI-Drohnen hat, rate ich dringend davon ab, diesen voreilig zu deaktivieren. Im Sportmodus schafft die Spark bis zu 50 Stundenkilometer, man sollte sich in meinen Augen auf jeden Fall genügend Zeit nehmen, um sich mit der Drohne, ihrer Steuerung, und ihren Features auseinanderzusetzen, und sich in diese einzuarbeiten. Für Hobbypiloten wie mich, die vor allem am Wochenende, oder an einem besonders ruhigen Tag einmal in der Mittagspause fliegen, bedeutet dies, dass es ein paar Wochen dauern kann, bis man die Bedienung richtig drauf hat. Bitte nicht falsch verstehen, die grundlegende Steuerung ist saueinfach, aber das Zusammenspiel, das nötig ist, um ruhige Kamerafahrten hinzubekommen, bedarf einiges an Übung. Fotos kann man meistens schon beim ersten Flug schießen, und die Bildqualität ist in meinen Augen auch nicht schlecht, auch wenn Fotoprofis eventuell nicht allzu begeistert sein werden. Sowohl der Live-Feed von der Kamera, als auch mit der Spark aufgenommenen Videos sind erstaunlich stabil, was neben der Kameraaufhängung auch an der Flugkontrollsoftware liegt, die erstaunlich gut auf Windböen reagieren kann, auch wenn einen die Motorengeräusche dabei beim ersten mal ganz schön aus der Bahn werfen können.
Kurz vor dem Erstflug, ohne Rotorschutz...

Ein Blick aus dem "Cockpit" der Spark. Alle Daten, die man als Drohnenpilot braucht, werden platzsparend auf dem Display angezeigt.

Stichwort Motorengeräusch. Ich war zuerst überrascht, wie laut die Spark eigentlich ist. Direkt nach dem einschalten laufen sofort die Kühlventilatoren für die Bordcomputer an, und auch die eigentlichen Motoren sind für Neulinge unter den Drohnenfliegern überraschend laut. Allerdings relativiert sich der Eindruck recht schnell, wenn man in einem normalen Umfeld fliegt, ab dreißig Metern Entfernung ist die Drohne kaum noch zu hören. Übersehen sollte man sie aufgrund der Positionslichter in den Motorengondeln eigentlich auch nicht können, dies ist allerdings im Alltag nicht immer gegeben. Es kann schon mal sein, dass man sich erst umschauen muss, wenn man zuvor mit der Fernsteuerung gerade eine bestimmte Bildkomposition zusammengestellt hat.




Wo wir gerade von Bildern sprechen, die Kamera der DJI Spark ist, trotz des 4K-Mangels, erstaunlich gut, was sowohl für die eigentlichen Bilder, als auch für die Live-Übertragung während des Flugs gilt. Wie bereits weiter oben erwähnt, werden alle wichtigen “Instrumente” über das Live-Bild der Kamera gelegt, also Geschwindigkeitsanzeige, Höhenmesser, GPS/Glonass-Signalstärke, die Batterieanzeige, Kamerawinkel, oder Flugmodus. Man kann auch bei Nutzung der Fernsteuerung die meisten Funktionen auch über das Smartphone-Display ansteuern. Beide reagieren gleich schnell, wobei die Fernsteuerung ergonomischer ist. Das einzige, was etwas Übung erfordert ist die Steuerung der Kamera. Wirklich sanfte Kamerafahrten habe ich daher auch noch nicht hinbekommen. Das Wetter hier in Cork lädt im Herbst und Winter aber auch nicht wirklich zum fliegen ein.



Ich bin die Spark bisher eigentlich nur im normalen Modus, sowie im Stativ-Modus geflogen. Die diversen spezialisierten Kameramodi habe ich noch nicht testen können, da ich mit wenigen Ausnahmen meistens während der Mittagspause fliegen gegangen bin. Immerhin ist der Ballincollig Regional Park ja ganz in der Nähe. Wie bereits erwähnt war aber bereits bei diesen kurzen Flügen die Bildqualität sehr gut. Das gleiche gilt auch für Videos, hier scheitert es nicht an der Kameraqualität, dass ich noch keine veröffentlicht habe, sondern an meiner Kameraführung. Dies sollte sich allerdings mit mehr Übung geben. Was ich jedoch mit absoluter Sicherheit sagen kann ist, dass ich 4K in keinster Weise vermisse. Wer unbedingt dieser Marketinghure folgen will, der soll dafür auch ruhig das Geld auf den Tisch legen, ich bin dazu nicht bereit. 

Fazit


Um ganz ehrlich zu sein bin ich momentan noch nicht in der Lage, ein Fazit zu ziehen. Gesamteindruck ist in meinen Augen hier ein besserer Begriff. Dieser ist jedoch sehr gut. Allem Plastik zum Trotz ist die Spark sehr gut verarbeitet. Sie ist leicht, kompakt, und einfach zu transportieren, ihre Flugeigenschaften sind dabei aber trotz allem noch beeindruckend, ebenso wie die verbaute Kamera. Im Endeffekt mangelt es mir aber schlicht und einfach an genügend Flugstunden, um hier ein endgültiges Urteil fällen zu können. Neben den Turbulenzen in meinem Privatleben ist hier vor allem das Wetter der Hauptschuldige. Zwischen November und März ziehen selbst die Regenjacken in Irland Mäntel an, und Möwen gehen da auch gerne mal zu Fuß, da werde ich mit Sicherheit keine Drohne starten. Jetzt, wo die Temperaturen anfangen, wieder zu steigen, werde ich aber auch wieder mehr Zeit zum fliegen haben, daher gilt hier wohl „Watch this Space!“
 

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