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Posts mit dem Label "Internet" werden angezeigt.

CUII Bono?

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Vorwarnung an alle Leser, ich bin gerade STINKSAUER, wem also eine deftige Wortwahl nicht gefällt, der möge mein Blog bitte SOFORT verlassen. Ihr seid gewarnt worden! Ich bin gerade über ein Video von Christian Solmecke gestolpert. Wem der Name nichts sagt, Herr Solmecke ist Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf Medien und Internetrecht bei der Anwaltskanzlei WBS, hat sich beim Widerstand gegen die EU-Urheberrechtsreform engagiert und ist durch seinen YouTube-Kanal, beziehungsweise den Kanal seiner Kanzlei einer der reichweitenstärksten Anwälte in Deutschland. Ich selbst gehöre ebenfalls zu seinen Abonnenten, nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch wegen der Präsentation. Warum ist aber denn nun mein Blut am Siedepunkt angelangt? Nun, ich war seinerzeit recht aktiv im Widerstand gegen die EU-Urheberrechtsreform. Da ich in Irland lebe, habe ich mich vor allem auf Aktivitäten hier auf der grünen Insel beschränkt und weniger auf mein Geburtsland, nicht zuletzt auch aus Rücksicht auf mei...

Datenschutz über alles?

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Hach ja, der Datenschutz – Des Deutschen liebstes Thema! Gerade jetzt, wo Amazon die neueste Generation seiner Echo-Geräte auf den Markt gebracht hat, kochen in diversen Deutschen IT-Medien die Kommentarspalten mal wieder über. Ein Blick auf Heise.de reicht aus, um einen Eindruck von dieser Aufregung zu bekommen. Nun gebe ich zu, dass ausgerechnet Heise vielleicht nicht unbedingt der beste Ort ist, um ein Meinungsbild zu bekommen, immerhin sind die Kommentatoren dort mit einem Überschuss an Mangel an Sozialkompetenz, gepaart mit einer gnadenlosen Selbstüberschätzung gesegnet, trotzdem ist der Tenor klar: Datenschutz, Datenschutz über alles! Dies mag auf den ersten Blick dabei sogar noch logisch erscheinen. Immerhin genießt das persönliche Lebensumfeld in Deutschland einen besonders hohen Stellenwert in der Rechtsprechung, und dazu gehört natürlich auch der Schutz der persönlichen Daten. Und gerade in einem Zeitalter, in dem Daten immer mehr zu einer Art Ersatzwährung werden macht es au...

Deutschland und das Home Office

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Hach ja. Deutschland und die Digitalisierung – Ein Trauerspiel vor dem Herrn. Ich hab mich ja schon des Öfteren zu diesem Thema ausgelassen, aber gerade jetzt, in Zeiten von COVID-19, kocht die ganze Thematik wieder verstärkt hoch, da aufgrund von Social-Distancing-Maßnahmen ein beträchtlicher Anteil von Arbeitnehmern gezwungen ist, von zuhause aus zu arbeiten. Ich bin selbst ebenfalls davon betroffen, und arbeite seit dem 13. März im Home-Office, seit dem Beginn des Lockdowns hier in Irland.  Nun ist der Wechsel ins Home-Office nicht unbedingt immer leicht. Ich selbst habe insoweit einen Vorteil, als dass ich von Anfang an darauf bestanden habe, in meiner Wohnung einen Arbeitsbereich zu haben, hauptsächlich aufgrund meiner Aktivitäten als Blogger und YouTuber . Insofern war es bei mir relativ leicht, auf Heimarbeit umzusteigen. Ich musste im Endeffekt nur mein MacBook aus seinem Ständer entfernen und den Arbeitslaptop an seine Stelle packen, und ich konnte loslegen. Für viele Koll...

Wird auch Zeit! - Endlich ein Update für blogger.com

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Wunder gescheh’n. Ich hab’s geseh’n. Okay, ich geb zu, dass diese Eröffnung etwas sehr sarkastisch ist. Andererseits ist Sarkasmus einfach wie eine zweite Muttersprache für mich, das kommt mit der Lebenserfahrung, und in diesem speziellen Fall auch mit der Erfahrung als Blogger. Als ich 2009 mit dem bloggen angefangen habe, war blogger.com meine Plattform der Wahl, da sie ein Rundum-Sorglos-Paket darstellte. Hosting, Editor, SEO, sogar die Möglichkeit der Momentarisierung war gegeben. Was will man als angehender Blogger mehr? Und so nahm dann das „Unheil“ seinen Lauf. Jetzt, im Jahr 2020, laufen meine mittlerweile zwei Blogs beide nach wie vor auf blogger.com. So ging alles los - Diese Oberfläche war bei Blogger.com im Einsatz, als ich 2009 mit diesem Blog an den Start ging. Bis 2011 würde diese Oberfläche größtenteils unverändert bleiben. Was hat das jetzt mit einem Wunder zu tun? Abgesehen davon, dass sich einige vielleicht wundern, warum dieses Blog immer noch Lese...

Blogger - Warum schreiben wir?

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Blogger. Was sind das eigentlich für welche? Und vor allem, warum machen Sie dass, was Sie machen? Warum schreiben Sie? Dass sind Fragen, die ich mir häufiger gestellt habe, nachdem ich nach dem Tod meines Vaters eine Zeit lang beim bloggen, und auch bei meinen YouTube-Aktivitäten einen Gang runtergeschüttet hatte, und gesehen habe, wie meine Besucherzahlen immer mehr sanken. Warum tue ich mir das an? Die Besucherzahlen lassen generell zu wünschen übrig, die Adsense-"Einnahmen" können einen zum Alkoholiker machen, und die Arbeit, die man in einen Artikel reinsteckt, wird kaum wirklich wahrgenommen, selbst wenn man einmal ein gutes Ranking bei Google einfahren sollte. Warum mache ich das also? Glaubt man den großen deutschen Kommentarkriegern, ist jeder, der so etwas macht, einfach nur ein degenerierter Wichtigtuer. Nun, wenn man den Deutschen Internet-Durchschnittsbürger fragt, ist die Sache glasklar. Blogger machen ihr Ding, weil sie halbstarke Nervensägen mit übert...

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 4

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Willkommen zum vierten und letzten Teil meiner Artikelreihe zum Versagen der Digitalpolitik der EU. Im vorherigen Teil habe ich etwas genauer beleuchtet, wie die Bedingungen für Startups in Europa deutlich verbessert werden können. Das schwierigste habe ich mir  für den Schluss aufgehoben, nämlich die Mentalität, die nötig ist, um eine echte Startup-Kultur auf die Beine zu stellen, und so ein dringend nötiges Gegengewicht zu den USA zu bilden. Der letzte Punkt ist der wichtigste, aber gleichzeitig auch der schwierigste. Es muss nämlich endlich ein Umdenken stattfinden. Das Internet, die "digitale Revolution" um es mal etwas hochtrabend zu bezeichnen, sind Fakten, und lassen sich nicht mehr wegargumentieren, oder ignorieren. Man sollte daher aufhören, sich mit fadenscheinigen Argumenten dieser Entwicklung zu verschließen, oder herablassend über diejenigen zu lästern, die sich aktiv auf selbige einstellen. Hierbei sind sowohl die Politik, als auch die Bürger Europas gefragt...

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 3

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Willkommen zum dritten Teil meiner Artikelreihe über die "mangelhafte" Politik der Europäischen Union im digitalen Bereich. Im vorherigen Teil hatte ich ich mir die Bedingungen angeschaut, die zur Entstehung des Silicon Valley und der dort beheimateten Firmen geführt haben. In diesem Teil mache ich mir Gedanken darüber, was für Infrastrukturelle Maßnahmen erforderlich sind, um hier in Europa flächendeckend eine Startup-Kultur auf die Beine zu stellen. Wie kann man da jetzt vorgehen? Nun, im Endeffekt hängt alles am Geld. Gerade in der Anfangsphase, wenn aus einem Gründer und einer Idee mehr wird, als nur eine Powerpoint-Präsentation, sind Startups auf jede Menge Geld angewiesen, sei es für Marktforschung, rechtlichen Beistand bei der Unternehmensgründung und dem Festlegen der besten Unternehmensform, und dem anheuern der ersten Mitarbeiter. Dies ist allerdings, auch im Jahr 9 nach der Bankenkrise, nicht wirklich leicht zu bekommen, wenn man nicht gerade einen iPhone-Kille...

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil dieser Artikelreihe. Im ersten Teil habe ich dargelegt, wie Europa in meinen Augen dabei versagt, ein wirksames Gegengewicht zu den großen US-Internetkonzernen auf die Beine zu stellen, und wie europäische IT-Projekte immer wieder zu ergonomischen Rohrkrepierern werden, da man Experimenten generell eher abgeneigt ist. Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt, und dieser hat tatsächlich etwas mit der Herkunft der großen Internetgiganten zu tun. In den 1960ern und 1970ern kamen am südlichen Ende der Bucht von San Francisco, um die Stadt San Jose, eine ganze Reihe von wichtigen Faktoren zusammen. Das kalifornische Schulsystem war lange Jahre eines der besten der USA, Berkeley und CalTech, zwei der besten Hochschulen der USA waren ganz in der Nähe, und Forschungseinrichtungen wie das Ames Research Center der NASA, oder das Jet Propulsion Laboratory taten ihr übriges, um ein hohes Bildungsniveau in der Region zu gewährleisten. Gleichzeitig gilt die Westküste...

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 1

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Kinners, man hat es echt nicht leicht mit Europa. Und ich meine damit mal nicht Spaltpilze wie Marine "Je m'apelle Adolf" Le Pen, H.C. "Alpen-GröFaz" Strache und andere Idioten. Dieses mal rede ich von einem hausgemachten Problem. Es geht nämlich darum, dass Europa, vor allem die großen Kernländer Europas, im IT-Bereich immer mehr zurückfallen. Der Markt wird längst, mit einigen Ausnahmen, von US-Konzernen dominiert. Egal ob Hardware, Betriebssysteme, oder Anwendungen, praktisch alle ernstzunehmenden Marktteilnehmer stammen aus den USA. Und ja, die EU-Kommission hat schon recht, wenn sie dies als potentielles Problem ansieht. Der aktuelle politische Amoklauf des Trump-Regimes zeigt dies ganz deutlich. Und ja, mir wäre es, obwohl ich mein MacBook nach wie vor sehr gerne nutze, lieber, wenn es zwischen Windows und MacOS noch weitere alternative Betriebssysteme gäbe. Damit meine ich wohlgemerkt nicht irgendwelche heillos zersplitterten Linux-Distris, deren Communi...

Erfrischend anders oder eher WTF? - Erste Impressionen von Opera Neon

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Browser - die allermeisten von uns benutzen sie täglich, ohne sie noch wirklich wahrzunehmen. Dies fällt einem auch zunehmend schwer, denn wenn man mal ehrlich ist halten sich die Unterschiede zwischen verschiedenen Browsern mittlerweile auch stark in Grenzen. Nicht nur, dass Firefox, Chrome, Edge, oder Opera alle auf ein oder zwei Rendering Engines zurückgreifen, es gibt auch kaum noch Unterschiede beim Interface. Tabs, Bookmarks, eine kombinierte Adress/Suchleiste, etc. bieten mittlerweile alle an, und oftmals gibt es nur noch kleine Unterschiede beim optischen Design der jeweiligen Browser. Es wirkt alles irgendwie...erstarrt. Für einen Blogger wie mich, der doch einiges an Zeit in Safari, Chrome, etc. verbringt ist das auf Dauer etwas langweilig. Das dachten sich offenbar auch die Jungs bei Opera. Die Skandinavischen Browser-Pioniere haben vor einigen Tagen Opera Neon veröffentlicht, etwas, was sie einen "Konzept-Browser" nennen, der sich an jüngere User richtet, und...