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Zurück auf Anfang - Teil 3: Vom Ende zum Neuanfang

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Dies ist der dritte Teil einer sechsteiligen Reihe über eine Rückkehr nach Frankfurt nach zehn Jahren in Irland. Zum vorherigen Teil geht es hier! 2. Mai Dieser Tag war derjenige, auf den ich mich am wenigsten freute. Es sollte nach Speyer gehen, zum Grab meiner Eltern. Ich hatte dieses zum letzten Mal an einem kalten Januartag im Jahr 2018 gesehen, als ich meinen Vater, Ulrich Milde, zur letzten Ruhe geleitet habe. Meine Mutter hatte ich vier Monate zuvor zu Grabe getragen. Es würde definitiv kein leichter Trip werden, aber ich hatte das Gefühl, dass ich es den beiden schuldig war. Gottlob war das Hotel an diesem Morgen deutlich weniger stark frequentiert als noch am Tag zuvor, was das Frühstück zu einer deutlich entspannteren Angelegenheit machte. Generell war Frankfurt aus seinem Belagerungszustand vom gestrigen Tag erwacht, was sich auch in der Tatsache niederschlug, dass die Straßenbahnen wieder durch die Innenstadt fuhren. Die Anreise zum Hauptbahnhof klappt dementsprechend probl...

Ein guter Radschlag - Ein zweiter Blick auf Coca Cola Zero Bikes Cork

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Schon wieder Coke Zero Bikes Cork? Gehen dem Typen langsam die Themen aus? Ganz im Gegenteil, ich habe eine ganze Reihe an Artikeln in der Pipeline, leider sorgt mein Job dafür, das ich momentan nur recht selten genug Energie zum Schreiben habe, einer der Nachteile, wenn man Spätschicht hat. Genau dieses Thema ist mir jedoch recht wichtig. Ich hatte ja Ende 2014 dass erste mal über Coca Cola Zero Bikes Cork geschrieben. Damals war das System noch sehr eingeschränkt, verfügte über 15 Stationen, von denen 12-13 einsatzbereit waren, aber es war damals schon abzusehen, dass dieses System ein massiver Pluspunkt für Cork werden würde. Nun, seit Februar ist das System voll ausgebaut mit allen 31 Stationen, und 330 Fahrrädern. 6 Monate nach meinem ersten Bericht über das System wird es daher Zeit für einen Kontrollbesuch. Dieser Kontrollbesuch ergab sich eher zufällig, als ich am Wochenende nach Cobh gefahren bin, um ein paar Bilder des US-Lenkwaffenkreuzers USS Anzio (CG 68) zu sch...

Kommunikation ist alles... Deutsche Bahn überzeugt mit Facebook-Auftritt

Tja, wer kennt das nicht? Man steht am Bahnsteig, der Zug ist auf den Display pünktlich, aber er kommt nicht. Oder er kommt auf einem anderen Gleis. Man wird über verpasste Anschlusszüge nicht informiert, etc. Kommunikation bei der Deutschen Bahn ist oftmals ein Krampf. Ich habe mich in meinem Blog auch schon desöfteren darüber geäußert. Seitdem Hartmut I seinen Thron abgegeben hat und Air Berlin unsicher macht, weht jedoch ein anderer Wind bei der DB. Neben diversen Großaufträgen für neue Züge, die während der Ära Mehdorn einem selbstmörderischen Börsenkurs geopfert worden waren, zeigt sich dies am deutlichsten an der Tatsache, das die Deutsche Bahn eine eigene Facebook-Präsenz auf die Beine gestellt hat. Nun ist eine Facebookseite einer Firma nichts besonderes. Viele große Unternehmen zeigen sich mittlerweile im aktuell weltgrößten Sozialen Netzwerk.  Allerdings setzen viele Unternehmen, wie z.B. Motorola, hauptsächlich auf die Berieselung der Kunden mit Konzernpropaganda. A...

Neues von der Bahn - Lustiges Bahnsteigroulette

Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erzählen. Das trifft auch auf Bahnreisende zu, vor allem im Moment, wo sich unser staatlicher Schienenriese verzweifelt versucht vom Mehdornschen Spitzelterror zu befreien. Das was ich gestern am Frankfurter Hauptbahnhof erlebt hab passt aber wohl eher nach Schilda. Da ich zumindest Ostersonntag und Ostermontag mit meiner Familie verbringen wollte (kaum zu glauben, auch Blogger haben Familie!) habe ich mich am Samstag ins Abenteuer Fernverkehr gestürzt. Meine Wahl fiel diesmal auf das "Renn-Baguette," den TGV der regelmäßig von Frankfurt über Mannheim nach Paris Est fährt. Nachdem ich kurz in der Stadt gewesen war um mein neues Handy zu holen (mehr dazu in einem Späteren Post) sah ich im Bahnhof schon meinen Zug stehen, abweichend auf Gleis 19 anstatt auf Gleis 13. Nun ja, es ist wirklich nicht schwer einen TGV von den üblichen Schienentorpedos (oder doch eher torpedierten?) der DB zu unterscheiden. Nach dem abholen des Gepäcks und d...

Das Leben in vollen Zügen genießen

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Ich fahr ja regelmäßig mit der Deutschen Bahn, und zwar nicht nur zur Arbeit, sondern auch zu meinen Eltern ins wunderschöne Speyer. Beim letzen mal war ich mal wieder Zeuge des hervorragenden "Krisenmanagements" der Deutschen Bahn. Zum Wiederholten Male war Mecklenburg Vorpommern von Schneestürmen heimgesucht worden und dort wiederum waren diverse Eisenbahnstrecken durch Schneeverwehungen blockiert.  Nun gut, gegen das Wetter ist die Bahn machtlos. Jeder, der auch nur zwei funktionierende Gehirnzellen hat weiß das. Auch Reservezüge stehen nicht beliebig zur Verfügung. Eine Wagengarnitur ist bereits fest für einen IC nach X verplant, Andere Wagen werden für Regionalexpress-Züge nach Y gebraucht. Dann müssen diverse Wagen für turnusmäßige Untersuchungen in die Werkstätten, Garnitur Z hatte unterwegs 'nen Elektrikausfall, und die Bahn hat nun mal nur eine beschränkte Anzahl Waggons und ICE-Triebzüge zur Verfügung. Kein Wunder das dementsprechend Disponententätigkeiten imme...

Privates auf der Schiene - DB bekommt Konkurrenz im Fernverkehr

Im Jahr 2002 sorgte ein Unternehmen in Ostdeutschland für Aufsehen, in dem es in direkter Konkurrenz zur Deutschen Bahn Fernverkehrszüge betrieb. Zur ursprünglichen Interconnex-Relation Leipzig-Rostock kamen schnell Verbindungen von Gera nach Stralsund und von Neuss über Köln nach Rostock hinzu. Nahezu zeitgleich nahm die Firma Arriva mit dem Allgäu-Express (Alex) im Süden Deutschlands den Betrieb auf. Es schien als ob den Privatbahnen die Zukunft gehörte.  Schnell änderte sich die Situation jedoch wieder. Connex strich seine Interconnex-Züge zusammen und konzentrierte sich auf die Verbindung Leipzig-Berlin-Rostock, und auch der ALEX fristete mehr oder weniger ein Nischendasein. Auf einmal kommt jedoch wieder Bewegung in den Markt. Bereits vor einiger Zeit meldete der Nachrichtensender n-tv  das die französische Staatsbahn SNCF in direkte Konkurrenz zur Deutschen Bahn treten wolle. Der Schienengigant aus Berlin hatte mit markingen Sprüchen über einen "Krieg" in dem...