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Da läuft was nicht rund - Probleme beim HKX

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Ende Juli 2012, kurz vor meinem Aufbruch nach Westen wagte ein Unternehmen im tief im Westen Deutschlands einen bemerkenswerten Aufbruch. Der Hamburg-Köln-Express, kurz HKX, nahm, wie der Name schon sagt auf der Strecke zwischen Hamburg und Köln seinen Betrieb auf. HKX war damit das erste Eisenbahnunternehmen, das die DB auf einer ihrer Rennstrecken angriff. Ich hatte damals über dieses Ereignis auf meinem Blog berichtet, nicht zuetzt, da ich das Projekt schon etwas länger verfolgt habe. Mittlerweile schreiben wir Dezember 2012. Die Begeisterung der Anfangstage ist mittlerweile verflogen, und die schlechten Nachrichten über den HKX häufen sich. Wie das Handelsblatt in mehreren Artikeln berichtet, kam es im November teilweise zu kompletten Zugausfällen . Bei den eingesetzten modernisierten Rheingold-Waggons waren Flachstellen aufgetreten. Diese treten auf, wenn die Räder eines Zuges, z.B. aufgrund der Witterung ins Rutschen geraten und einseitig abflachen. Waggons, die von so etwas b...

Und er bewegt sich doch! HKX nimmt Betrieb auf.

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Lang hat's gedauert. Richtig lang. Wenn ich bedenke, das ich 2009 das erste mal über das Thema Hamburg-Köln-Express geschrieben habe, dann erscheint es mir fast schon unglaublich. Aber sie haben es geschafft. Trotz Personalquerelen, Marketing-Gaus, Technischen Schwierigkeiten, und subtilen Mobbings durch die DB und ihre Fans hat der HKX am Montag den Betrieb aufgenommen.  Um 6:35 Uhr morgens verließ der erste Zug den Bahnhof Hamburg Altona. Es war die Garnitur, die schon durch die Medien gegeistert war, 4 ehemalige TEE-Wagen mit je einer Siemens ES64 U2 "Taurus" an jedem Ende. Wenn man bedenkt, welche Leistung allein eine dieser Siemensloks auf die Schiene bringt, dann dürfte diese Kombination jeden ICE und S-Bahn-Triebwagen beim "Beschleunigungsrennen" stehen lassen! Aber zurück zum HKX selbst. Ich gebe zu, das ich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen habe , als ich hörte, das der Zug mit "Rheingold"-Wagen gefahren werden soll. Mittlerwei...

HKX - Aufbruch in den Zusammenbruch?

Totgesagte leben länger, so habe ich mich vor einiger Zeit in einem Artikel über das Projekt Hamburg Köln Express geäußert. Genau dies schoss mir durch den Kopf, als ich vor einigen Tagen im Frankfurter Nahverkehrsforum über eine Meldung stolperte, das der HKX nun endlich am 23.07.2012 an den Start gehen würde. Schnell folgte die erste Ernüchterung. Anstelle der "Frankenstein-Transalpins" werden ehemalige "Rheingold"-Waggons eingesetzt, die in den Jahren zuvor beim alex von Arriva eingesetzt wurden. Anscheinend schafft es HKX nicht, ihre Eigenbau-Züge zugelassen zu bekommen. Daher hat man sich laut einem Artikel im Handelsblatt erst mal dazu entschieden, die Wagen von der Vogtlandbahn anzumieten. Bevor jetzt allerdings die Nostalgiefans vor Freude Purzelbäume schlagen, verpasse ich ihnen doch lieber wieder einen Dämpfer. Die Wagen befinden sich nämlich nicht mehr im Originalzustand, sondern wurden von der Vogtlandbahn für ihren Interregio-Ersatz alex angepasst,...

HKX - Es lebt noch

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Totgesagteleben länger. So könnte man die Geschichte des Hamburg-Köln-Express auch zusammenfassen. Lange Zeit tat sich gar nichts, abgesehen von Personalquerelen innerhalb des Unternehmens, und ellenlange Verzögerungen bei der Umrüstung der Waggons, die noch dazu einen dilletantischen, halbgaren Eindruck machte. Kurzum, HKX war auf dem besten Weg, noch vor Betriebsaufnahme zur Ryanair der Schienenstränge zu werden. Anfang März hatte ich einen zugegebenermaßen sehr skeptischen Artikel hierzu veröffentlicht. Als ich einige Tage später nichtsahnend die Statistiken meines Blogs prüfte hatte ich das Gefühl, von einer Lok überrollt zu werden. Anstell der normalen ca. 40 Zugriffe pro Tag war die Anzahl der Zugriffe innerhalb eines Tages auf über 800 gestiegen! Was war da geschehen? Nun, anscheinend hatte HKX ein beträchtliches Lebenszeichen von sich gegeben. Hintergrund des Anstiegs war eine Meldung der englischsprachigen Plattform Railcolor.net , die meinen ursprünglichen Artikel als Quel...

Quo vadis HKX?

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Im November 2009, als dieses Blog noch jung und unverbraucht war, hatte ich einen kleinen Bericht über die Pläne eines Startup-Eisenbahnunternehmens geschrieben, mit Transalpin-Garnituren der ÖBB die Strecke zwischen Köln und Hamburg zu bedienen. Ich wollte die Story weiterverfolgen, was allerdings durch andere Entwicklungen immer weiter in den Hintergrund gedrückt wurde.  Die Entwicklungen, die sich seit 2009 in Zusammenhang mit dem Hamburg-Köln-Express ergeben haben, sind ein Grund, warum mein Enthusiasmus für diese Projekt mittlerweile deutlich zusammengeschrumpft ist. Die damals in Betracht gezogene Betriebsaufnahme Ende 2010 ist mittlerweile längst Makulatur.Wo die Verzögerungen liegen, ob an juristischen Winkelzügen der Betreiber bzw. der Bahn, ob an der verzögerten Umrüstung der HKX-Wagen in Polen, das lässt sich nur schwer sagen. Die Website zeigt zwar ein paar hübsche Renderings der Waggons, allerdings sehen diese, bis auf die Farbgebung, dem ursprünglichen Transalpin-...

Einmal Oslo und zurück - Kurzurlaub mit Color Line

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Wenn man mitten im Urlaub um Fünf Uhr morgens aufsteht, dann ist man entweder komplett durchgeknallt, oder die Innere Uhr ist vollständig aus dem Takt geraten. Am Dienstag hat mich allerdings etwas anderes umgetrieben, auch wenn der geneigte Leser da vielleicht andere Meinung haben könnte ;-) Als mich an jenem Dienstag der Wecker aus dem Schlaf reißt gehen mir genau diese Gedankengänge durch den Kopf. Trotzdem mache ich mich mit einem grinsen auf den Weg zum Bahnhof. Im Gegensatz zu vielen anderen die den Frühzug nach Frankfurt (Zombie-Express) nehmen bin ich nämlich auf dem Weg IN den Urlaub. Da stört es mich auch nicht das ich am Frankfurter Hauptbahnhof in den morgendlichen Pendler-Wahnsinn gerate und die S-Bahn zum Flughafen etwas voller ist. Das S bei S-Bahn steht um diese Zeit wohl für Sardine, denn genau so fühlt man sich in diesem Zug. Am Frankfurter Flughafen angekommen stelle ich zu meinem erschrecken fest das es noch nicht mal richtig hell geworden ist. Das Terminal 2 dämmer...