Und das Meer wird allen neue Hoffnung geben... Corks Maritime Seiten

Cork ist die zweitgrößte Stadt Irlands, eine große Universitätsstadt, und Europazentrale diverser großer IT-Konzerne, wie EMC, Apple, oder Blizzard. Vor allem aber ist Cork eine Hafenstadt. Wenn man sich die Lage der Stadt auf einer Landkarte anschaut ist dies erstmal nicht wirklich offensichtlich. Der River Lee wirkt nicht gerade wie ein schiffbarer Fluss, so gewunden und eng wie er ist.
Das täuscht aber. Auch wenn Cork weit vom offenen Atlantik entfernt ist, so ist der Unterlauf des Lee durchaus sehr gut schiffbar. Er bildet außerdem einen Teil einer großen Bucht, der Cork Harbour. Dieser behauptet von sich, der zweitgrößte schiffbare natürliche Hafen der Welt zu sein, direkt nach Sydney Harbour in Australien. Inwieweit dies der Wahrheit entspricht, oder den Marketingbemühungen der Hafenbehörde zu verdanken ist, lasse ich hier einmal demonstrativ unkommentiert. 
Tatsache ist jedoch, das Cork trotz seiner Lage sehr wohl eine maritime Stadt ist. Dies zeigt sich nicht zuletzt am River Lee selbst, dessen Wasserspiegel im Griff der Gezeiten um bis zu drei Meter schwankt. Was ich bei meinem ersten Besuch in Cork als Spätfolgen eines Hochwassers deutete, nämlich ein Fluss der fast auf Straßenniveau lag, war ganz einfach eine Folge der gerade aufgelaufenen Flut. Aber auch im Stadtbild zeigt sich schnell, wie sehr Cork noch vom Seehandel lebt. Von vielen Orten der Stadt aus hat man den Hafen im Blick. Und glaubt mir, es fällt auf, wenn man morgens zum Bus läuft, und im Hafen liegt ein Schiff das am Vorabend noch nicht da war.

Gähnende Leere - Auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht,  der Hafen hat doch einiges an  Schiffsverkehr vorzuweisen.
Das trifft es schon eher. Okay, zugegeben, eine Dreimastbark ist auch in Cork eher die Ausnahme als die Regel, aber die Schiffe im Hintergrund am Kennedy Quay passen schon eher in die Verkehrslage hier.
Blick auf den Horgans Quay. Es kann durchaus schon vorkommen das man nichtsahnend in die Stadt geht und auf einmal so ein Panorama vor sich hat.
Hiermit verdient der Hafen von Cork sein Geld. Die Schüttgutanlagen und Getreidesilos am Südufer des River Lee, entlang des Albert Quay und Kennedy Quay werden rege genutzt.
Ein weiterer Blick auf den Kennedy Quay.
Zugegeben, diese Bilder machen nicht viel Eindruck. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, das die interessanten Bereiche des Hafens schwer bis gar nicht zu fotografieren sind. Es ist aber mitnichten so, das der Hafen von Cork nur von ein paar kleinen Küstenkeuchern mit Getreide an Bord angelaufen wird. Entlang der Ufer des Cork Harbour sind diverse Kaianlagen verstreut, die alle Dienstleistungen anbieten, die man von einem modernen Hafen erwartet. Für Kistenschieber ist der Containerterminal in Tivoli gedacht. Ja ihr habt richtig gelesen. Tivoli gibt es halt nicht nur in Kopenhagen. Ebenfalls in Tivoli ist ein kleinerer Pier für Tanker vorgesehen.
Schüttgut, Sand und Kies werden von einem gesonderten Terminal in einer kleinen Ortschaft mit dem vielsagenden Namen Passage West abgefertigt. Dieser Ort hat einen festen Platz in den Annalen der Seefahrtsgeschichte Irlands. 1815 wurde hier die City of Cork, das erste Irische Dampfschiff in Dienst gestellt. Außerdem stellt dieser Teil der Bucht die engste Stelle der Passage nach Cork dar.
Für diejenigen, die es etwas schmieriger mögen, ist der Ölpier in Whitegate gedacht. Nach der Zerstörung des Tiefwasser-Terminals in der Bantry Bay während des Betelgeuse-Zwischenfalls im Jar 1979 ist der Pier in Whitegate einer der wenigen im Lande, der größere Tanker abfertigen kann. Die ganz großen Monster können dort Gott sei dank jedoch nicht anlegen. Auf den Anblick eines Monster vom Kaliber der Exxon Valdez kann ich gut und gerne verzichten.
Für Schiffe mit großem Tiefgang ist dennoch gesorgt. In der Nähe des Dorfes Ringaskiddy hat die Hafenbehörde einen Tiefwasserhafen bauen lassen- Mit einer Pierlänge von bis zu Vierhundert Metern und einer Tiefe von 13 Metern könnte man hier theoretisch einen Flugzeugträger der Nimitz-Klasse unterbringen. Viel wichtiger für Cork ist jedoch das Fährterminal in Ringaskiddy. Von hier aus wird Cork mit dem englischen Hafen Swansea, sowie mit dem Französischen Hafen Roscoff verbunden.
Den Teil des Hafens von Cork, den die meisten Leute zu sehen bekommen ist jedoch das Kreuzfahrtterminal in Cobh, das einzige seiner Art in Irland. Allein schon der Name Cobh, mehr noch sein alter Englischer Name, Queenstown, bringt Erinnerungen an die Zeit der großen Transatlantik-Liner an die Oberfläche. Der Bahnhof, heute das Heritage Center der Stadt, und der lange Kai direkt daneben sind, zusammen mit mehreren gediegenen Hotels, das deutlichste Anzeichen hierfür. Von hier aus sind hunderttausende Iren ihrem verarmten, ausgemergelten Heimatland entflohen, viele nach Kanada und die USA. 


Cork Kent Station - So klein er auch sein mag, dies ist  der Hauptbahnhof von Cork.  Von diesen beiden Gleisen wird der komplette Fernverkehr der Stadt abgefertigt.
Auf der Rückseite des Bahnhofes gibt es zwei weitere Gleise, auf denen der Vorortverkehr nach Cobh und Middleton abgefertigt wird. Die Verbindung nach Cobh wird an Wochentagen alle 30 Minuten mit diesen süßen Dieseltriebwagen gefahren. Wie es sich für ein ehemaliges englisches Territorium gehört kommen diese Züge aus.... Japan. Richtig gehört.
Hier kommt der Zug aus Cork gerade in Cobh an.
Triebwagen an einem Intercity nach Dublin Heuston.
Die beste Verbindung von Cork nach Cobh hat man, wie man sieht, mit dem Zug. Die Bahnstrecke ist teilweise wirklich wunderschön, vor allem bei Flut, wenn man außerhalb der Zugfenster teilweise nur Wasser, und irgendwo in der Ferne das Ufer sieht. Der Bahnhof in Cork liegt direkt am Tiefwasserkai, und man kann sich gut vorstellen, wie die Leute von hier direkt auf die Auswandererschiffe und großen Liner in Richtung USA umgestiegen sind.


Heutzutage ist der Bahnhof Cobh nur noch ein Schatten seiner selbst. Nur noch ein Gleis ist vorhanden, und besetzt ist der Bahnhof auch schon lange nicht mehr. Das bereits erwähnte Heritage Center sorgt trotzdem dafür, das noch ordentlich Leben am Bahnhof herrscht. Dies gilt erst recht, wenn ein Kreuzfahrtschiff am Kai nebenan liegt. Man sollte sich also vorher auf der Website der Hafenbehörde informieren, bevor man sich auf den Weg macht, denn eine Horde Kreuzfahrttouristen kann einem schon gewaltig den Tag vermiesen.
So ging es mir persönlich auch bei meinem Ersten Besuch in Cobh. Ich hatte mich einfach in den Zug gesetzt, und was war das erste was ich sah, als der Zug in Cobh einfuhr? Die AIDAcara, na danke sehr. Da nehm ich extra 'nen Job im Ausland an um aus Deutschland rauszukommen, und gerate dann wieder mittenrein in eine Teutoneninvasion. 


Nicht unbedingt der Anblick den man sehen möchte, wenn man einen ruhigen Tag in Cobh verbringen will...
Dabei ist die Stadt selbst ganz ansehnlich...
...wenn man von dem Pott dahinten einmal absieht.

Noch ein Bild vom Uferpark und der Waterfront in Cobh.

Neben seiner Funktion als Kreuzfahrtterminal lebt Cobh vor allem von seiner Geschichte als Auswandererhafen. Irland war lange eines der Armenhäuser Europas, und alleine die Great Potato Famine, die Große Hungersnot, die Anfang des 19. Jahrhunderts das Land erfasste, brachte eine Million Menschen dazu, ihre Heimat für immer zu verlassen. Dazu kam eine weitere Million Todesopfer, die die Hungersnot im Land selbst forderte. Irland verlor damals ungefähr ein Viertel seiner Gesamtbevölkerung, und das Land wurde so weit zurückgeworfen, das viele Iren auch danach eher ihr Heil in der fremde, genauer gesagt in Amerika suchten.
In Cobh erinnert das Heritage Center im Bahnhof, sowie die Erlebnisausstellung The Queenstown Story an diesen Auswandererstrom. Eine Statue auf dem Bahnhofsvorplatz erinnert in diesem Zusammenhang an die Emigrantin Annie Moore, die am 20. Dezember 1892 das damalige Queenstown an Bord des Dampschiffs S.S. Nevada verließ und nach zwölftägiger Überfahrt als erster Mensch im mittlerweile berühmt/berüchtigten Einwanderungszentrum Ellis Island in New York abgefertigt zu werden. Eine ähnliche Statue befindet sich auf Ellis Island.
Es ist eine bittere Ironie des Schicksals, das sich am Anfang des 2. Jahrzehnts dieses neuen Milleniums die Geschichte zu wiederholen scheint. Nach dem platzen der großen Immobilienblase und dem Ende der Jahre des Keltischen Tigers nehmen wiederum zigtausende Iren Abschied von ihrer Heimat und suchen eine bessere Zukunft im Ausland. Sie flüchten vor der Wirtschaftskrise auf der Grünen Insel, die durch die drakonischen Sparmaßnahmen aus Brüssel, die im Falle Irlands völlig überzogen und unnötig sind, noch verschlimmert wird.
Aber genug vom Thema Politik. Obwohl,  nicht ganz. Wir bleiben bei Organisationen, die der jeweiligen Regierung unterstellt sind. Wenn man mit dem Zug in Cobh ankommt, und nicht gerade ein Kreuzfahrtschiff den Blick verstellt, fällt der Blick auf eine unscheinbare kleine Insel, die mit einem Mix aus alten Lagerhäusern aus dem 18. Jahrhundert und modernen Gebäuden gespickt ist. Dies ist Haulbowline Isand, das Hauptquartier und die einzige Basis der Irischen Marine. Wenn man den Namen Marine hört, dann denkt man an die Amerikaner mit ihren hochtechnisierten Lenkwaffenzerstörern und gigantischen Flugzeugträgern, an die Royal Navy, die jahrzehntelanger Vernachlässigung und überzogener Sparpolitik nur mehr ein trauriger Schatten ihrer selbst ist, oder auch an die Russische Flotte, hier wohl eher im fiktiven Zusammenhang (Jagd auf Roter Oktober). 
Die Irische Marine ist dagegen winzig. Sie verfügt nur über neun Schiffe, allesamt Patrouillenboote oder maximal Korvetten. Und auch Lenkwaffen wird man hier vergeblich suchen. Dies ist Ausdruck der Irischen Politik, die seit der Unabhängigkeit auf Neutralität bedacht ist.
Doch auch wenn die Irische Marine in waffentechnischer Hinsicht nicht gerade beeindruckend ist, so hat man doch reichliche Erfahrung im Aufhalten und entern von Verdächtigen Schiffen, ein Wissen, das man sich im jahrzehntelangen Kampf gegen Waffen-, und später auch Drogenschmuggler angeeignet hat.


Sie hatte schon mal einen Auftritt auf diesem Blog. Die L.E. Eithne ist das Flaggschiff, und mit 85 Metern auch das größte Schiff der Irischen Marine.
Tja, mehr is nicht. Das 5,7-cm Geschütz von Bofors auf dem Vorschiff der Eithne ist exemplarisch für die Bewaffnung der Irischen Marine.
Die große Besonderheit der Eithne ist ihr Flugdeck. Als einziges Schiff der Flotte ist sie darauf ausgelegt, Hubschrauber an Bord zu nehmen. Bizarrerweise wurden die Hushrauber, die dafür gekauft wurden, vor einigen Jahren außer Dienst gestellt. Ebenfalls besonders ist, das die Eithne das letzte in Irland gebaute Schiff ist. Nach ihrer Fertigstellung, und nach dem ihre beiden baugleichen Schwesterschiffe gestrichen wurden, ging die Bauwerft in Rushbrooke pleite.
Nur ein Bild habe ich von der L.E. Niamh, dem aktuell neuesten Schiff der Flotte. Sie wurde 2000 in Dienst gestellt, ist aber auch schon ein Veteran. Sie war unter anderem 2004 an der Rettung des Kanadischen U-Boots HMCS Chicoutimi, ehemals HMS Upholder, beteiligt. Dieses war auf der Überführung von England nach Kanada in Brand geraten. 2008 war sie weit weniger wohlwollend im Einsatz. im Rahmen der Operation Seabight fing die Niamh die Yacht Dances with Waves ab. Inmitten eines Sturms mit Wellenhöhen von bis zu sieben Metern gingen Boarding Teams der Niamh an Bord der Yacht, übernahmen die Kontrolle, und nahmen die Besatzung fest. An Bord der Yacht wurde Kokain im Wert von 750 Millionen Euro gefunden.
Die L.E. Ciara hat wiederum eine ganz eigene Geschichte.  Sie wurde ursprünglich als HMS Swallow gebaut, und diente mit ihren vier Schwesterschiffen der Peacock-Klasse im 6. Patrouillengeschwader der Royal Navy in Hongkong. 
Im Gegensatz zur Niamh sind mir bei der LE Ciara keine Informationen über tatsächliche Einsätze bekannt. Sie wird aber im Rahmen eines zusätzlichen Artikels auf diesem Blog noch näher vorgestellt.
Die Tatsache, das die Hauptbasis der Irischen Marine quasi vor der Haustür von Cork liegt, sorgt natürlich dafür, das regelmäßig auch Marineschiffe anderer Nationen zu Besuch kommen. Einige dieser Schiffe sind im Rahmen dieser Flottenbesuch auch für Besucher zugänglich, die meisten sind jedoch tatsächlich nur für Marineangehörige zu betreten. Trotzdem gibt es auch dabei ab und an kleine Überraschungen.

Zwei Französische Schulschiffe der Leopard-Klasse zu Besuch in Cork. Während andere Nationen abgehalfterte Fregatten oder Zerstörer abstellen, hält die Französische Marine eine kleine Flotte von Schiffen vor, die extra als Schulschiffe gebaut wurden.
Nanu? Wer kommt denn da zu Besuch?
Ach du Sch**ße... DIE RUSSEN SIND DAAAA....
Die Vizeadmiral Kulakow, ein Lenkwaffenzerstörer der Udaloy-Klasse hat auf dem Rückweg von Anti-Piraterie-Operationen am Horn von Afrika zu seinem Heimathafen in Murmansk einen Zwischenstopp in Cork eingelegt.
Zwei 10-Zentimeter-Geschütztürme, zwei Vierfachstarter für  SS-N-14 Seezielflugkörper, 8 Senkrechtstartsysteme für Kurzstrecken-SAMs vom Typ SA-N-9, 8 53,3-Zentimeter-Torpedorohre in zwei drehbaren Vierlingssätzen... Dieses Schiff allen hat mehr Feuerkraft als die ganze Irische Marine *-*
Blick von Achtern auf die Vizeadmiral Kulakow. Sie ist nicht mehr die jüngste. Wie ich ist sie Jahrgang 1981. Seit ihrer Indienststellung ist sie der Russischen Nordmeerflotte zugeteilt. 1991 ging sie für Reparaturen ins Trockendock. Dort blieb sie aufgrund von Geldmangel bis 2010.
Einer der beiden Bordhelikopter vom Typ Kamow Ka-27 Helix auf dem Flugdeck der Vizeadmiral Kulakow. Die Hubschrauber dienen zur U-Boot-Jagd und zur Zielzuweisung für die SS-N-14-Raketen.
Sucht hier jemand Streit?
Die drei Kandidaten hier waren weniger Publikumsfreundlich. Es handelsich um Hochseepatrouillenschiffe der River-Klasse, die unter der Flagge der Royal Navy fahren.
Im Gegensatz zu den anderen Besuchern lagen diese drei Schiffe im Hintersten Winkel des Hafens, an den South Deepwater Jetties. Dies hat vermutlich Sicherheitsgründe, allzu beliebt sind die Briten in Irland nämlich nach wie vor nicht.
Laut der Website der Hafenbehörde von Cork sollte eigentlich nur die HMS Mersey zu einem Besuch vorbei kommen. Wie man sieht liegen hier allerdings auch zwei ihrer Schwesterschiffe. Damit befanden sich zeitweise drei Viertel der britischen Patrouillenflotte in Irischen Gwässern. Eine Ausnahme  bildete nur HMS Clyde, die dauerhaft als Patrouillenschiff auf den Falkland-Inseln eingesetzt wird.
Nun is aber genug mit den grauen Rümpfen hier. Cork ist und bleibt vor allem ein ziviler Hafen, nur ab und an kommt es zu solchen Flottenbesuchen. Auch wenn die großen Pötte fast alle andere Häfen anlaufen, so kann man in Cork über mangelnden Verkehr nicht klagen. Mit regelmäßigen Verbindungen zu allen wichtigen Europäischen Häfen, sowie nach Mittelamerika und Westafrika ist der Hafen sehr gut angebunden. Mit einigen zivilen Impressionen will ich dann auch diesen Post abschließen.

Typisches Bild im Hafen von Cork mit typisch irischem Wetter...
Man weiß sofort, wenn diese Schiffe im Hafen sind. Fischtrawler haben halt diesen gewissen Duft, und nutzen während der Fangsaison gerne Cork als Schutzhafen wenn es draußen zu ungemütlich wird.

Besseres Wetter im Hafen, aber die Schiffsgröße bleibt gleich.
Die Celtic Isle ist ein staatlich betriebenes Forschungsschiff, das regelmäßig in Cork liegt.

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