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Malaysisches Mysterium - Gedanken zum Rätsel um Flug MH370

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Es hört sich an wie der Plot einer drittklassigen Mystery-Serie. Eine moderne Langstreckenmaschine verschwindet wenige Stunden nach ihrem Start spurlos, in einem der betriebsamsten Lufträume der Erde. Kein Trümmer, kein Notruf, nichts gibt einen Hinweis darauf, was mit der Maschine passiert ist, und alle potentiellen Spuren verlaufen im Sande. Nun, dies ist gerade wahr geworden. Malaysian Airlines System Flug MH370 von Kuala Lumpur nach Peking ist am 7. März gerade 2 Stunden nach dem Start spurlos vom Radar verschwunden. Trotz einer Massiven Suche mit allen Sensoren vom blossen Auge bis hin zu Sonarsystemen, die empfindlich genug sind um ein modernes U-Boot auf Schleichfahrt zu entdecken, ist bis dato noch nicht mal ein einziges Trümmerstück gefunden worden. Was ist da genau passiert? Nun, was die Ursache ist, wird man nicht sagen können bis man die Trümmer der Maschine gefunden hat. Was allerdings bis zum Verschwinden des Jets passiert ist, un...

Immer im Bilde - Bildagentur Getty Images stellt 35 Millionen Bilder kostenlos für Blogger zur Verfügung

Irgendwie bin ich heute in Schreiblaune. Erst der Artikel über die Situation auf der Krim, und nun der hier. Die Entscheidung für diesen Artikel ist mir erst heute Mittag auf der Arbeit gekommen. Während der Mittagspause in der Firmenkantine ist mir ein Artikel auf Spiegel Online aufgefallen, in dem das ehemalige Sturmgeschütz der Demokratie darüber berichtet, das Getty Images , eine der renommiertesten Bildagenturen der Welt, 35 Millionen Bilder aus ihrer Datenbank kostenlos für die Nutzung in Blogs und Social Media zur Verfügung gestellt, sofern diese nicht für kommerzielle Zwecke, also Werbung oder Vermarktung benutzt werden.  Wow! Das kam ja mal völlig unerwartet, hatte sich Getty Images in der Web Community bis dato doch vor allem durch ihr extrem hartes Vorgehen gegen Blogger einen Namen gemacht. Doch so überraschend dieser Schachzug auch ist, soviel Sinn macht er im Nachhinein betrachtet. Auch wenn es immer noch ahnu...

Im Schatten des Maidan - Gedanken zur aktuellen Krise auf der Krim

Das die Situation in der Ukraine brenzlig ist, zählt wohl zu den Untertreibungen des Jahres. Seit dem Wochenende stehen sich auf der Halbinsel Krim bis an die Zähne bewaffnete Streitkräfte Russlands und der Ukraine, sowie bewaffnete Bürgerwehren aus Russischstämmigen Bewohnern der Halbinsel gegenüber. Auch wenn die Halbinsel de jure noch zum Staatsgebiet der Ukraine gehört, so befindet sie sich de facto unter Russischer Kontrolle. Russland versucht offenbar, sich die Strategisch wichtige Halbinsel mit allen Mitteln zu sichern. Doch was ist der Hintergrund? Was denkt sich Vladimir Putin mit diesem Vorgehen? Was will Russland erreichen, und wie weit wird der Kreml gehen? Und vor allem, wenn es zum schlimmsten kommt, mit was können wir rechnen? Fangen wir mit dem Hintergrund an. Die Halbinsel Krim, an der Nordküste des Schwarzen Meers gelegen, gilt als der Schlüssel zu eben jenem Meer. Bis heute sind Schiffe, die an der Südspitze...

Ein Neuer Morgen für den Schwarzen Kontinent? Hoffnungszeichen in Afrika

Afrika. Ein Name, der viele Emotionen weckt. Ein Name, der Bilder wachruft. Bilder, die vielfach einfach schwer zu ertragen sind. Bilder von Hunger, Flucht und Vertreibung, von Sklaverei, von Krieg und einer Grausamkeit, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Bilder auch von Hoffnungen, die vielfach in wahren Strömen aus Blut ertränkt wurden, als der Kontinent nach dem Ausklang der Kolonialära zum Spielball der Supermächte wurde. Gleichzeitig ist Afrika aber auch ein Kontinent voll unglaublicher Reichtümer, die oft noch unangetastet im Boden schlummern, von unglaublichen Naturschauspielen, und einer Landschaft, die einem vielfach den Atem raubt. Und nicht zuletzt ist Afrika auch unser aller Heimat. Schliesslich ist es auf afrikanischer Boden, Beweise wurden bereits in den 1930er Jahren im Olduvai Gorge im heutigen Tansania gefunden, auf dem eine unbedeutende Spezies affenartiger Geschöpfe den Umgang und die Herstellung primitiver Werkzeuge m...

Nollaig Shona - Frohe Weihnachten aus Cork

Was? Schon wieder Weihnachten? Das geht doch nicht. Welcher Witzbold kam denn auf die Idee, das dieses Jahr schon wieder auf den 24.12. zu legen? Aber okay, Scherz beiseite, es ist mal wieder so weit, und für mich war es dieses Jahr wieder mit der leicht säuerlichen Tatsache verbunden, das Fest getrennt von meiner Familie hier in Cork zu verbringen. Nicht nur dies, aufgrund von Veränderungen in meinem Beruflichen Umfeld sehe ich mich dieses Jahr mit der Tatsache konfrontiert, die Weihnachtsfeiertage allesamt im Büro zu verbringen. All dies hat mich dazu gebracht, einmal etwas mehr über Weihnachten nachzudenken. Wofür steht dieses Fest, das ursprünglich die Geburt Jesu Christi feiern sollte, heutzutage noch? Man hört viel über die kommerzielle Ausschlachtung von Weihnachten, nicht zuletzt von den Vertretern jener Kirchen, deren Stammvater nach der gängigen Tradition am 24.12. geboren wurde. Viele dieser Kritikpunkte sind auch sicherlich...

Sie waren stets bemüht - Cork Naval Festival 2013

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Wie einigen vielleicht bei der Lektüre meines Blogs aufgefallen ist, habe ich ein Faible für alles, was mit Seefahrt, und insbesondere mit Marineangelegenheiten zu tun hat. Und ganz ehrlich, auch wenn Cork von den großen Marinebasen wie Norfolk, Portsmouth oder Toulon ungefähr so weit entfernt ist, wie die Irische Nationalmannschaft von der Fußball-Weltmeisterschaft, so konnte ich hier in Cork schon einige sehr interessante Besucher beobachten. Neben einem Russischen Zerstörer ist mir vor allem das Niederländische U-Boot HNLMS Dolfijn im Gedächtnis geblieben, das Cork Anfang Oktober einen Besuch abgestattet hat. HNLMS Dolfijn im Hafen von Cork Als ich also vor ein paar Monaten auf Facebook die Meldung sah, das es im Herbst in Cork ein Internationales Marinefestival geben würde, war meine Neugier natürlich geweckt. Nun, wie es so oft ist, nach der ursprünglichen Meldung, und der dazugehörigen Aufregung, verschwand die ganze Ges...