Anatevka - Was bleibt, was noch kommt

Das ist er jetzt also, mein 24. und letzter Post zum Musicalprojekt Anatevka. Mir kommt es vor als sei es vorgestern gewesen das ich zu den ersten (Chor)Proben nach Nidderau gefahren bin, und erst gestern als ich damit anfing, auf meinem Blog darüber zu berichten. Nun ist es also vorbei. Die Mitwrikenden haben sich in vielen Fällen wieder zerstreut, gehen anderen Projekten nach, oder bereiten sich auf große Veränderungen in ihrem Leben vor.
Was bleibt ist jedoch die Erinnerung an neun unglaubliche Monate, voller teilweise harter Arbeit, Nervenaufreibenden Proben, aber auch voller Spaß, auch wenn sich vielleicht nicht jeder an alles erinnern kann ;-)
Fast 100 Beteiligte haben sich seit September 2009 für Anatevka zusammen gefunden, von sieben bis siebzig Jahren. Doch während sich bei anderen derartigen Projekten immer wieder eine mehr oder weniger strikte Trennung anhand von Funktion und/oder alter herausbildet, also Ballett getrennt von Chor, Orchester getrennt von den Solisten, und die Technik kocht sowieso ihr eigenes Ding. Nicht so hier, bei Anatevka. Je näher die Aufführung kam, desto mehr bildete ein Teamgeist heraus, der diese Grenzen zu überspringen schien. Ein Phänomen ähnlich der berühmten "Band of Brothers," die von Shakespeare erwähnt wurde, und die Admiral Nelson vor Trafalger beschwor. Das ist es, was Anatevka von anderen Projekten unterschied.
Ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal bei ALLEN Beteiligten dieses Projektes bedanken! Es war eine unglaubliche Zeit, und wirklich ein Vergnügen mit dieser Truppe zusammen auf der Bühne zu stehen. Ich hoffe das wir uns in ähnlicher Konstellation bei einem weiteren Projekt wiedersehen. Bevor ich mich allerdings verabschiede, noch ein paar Bilder die beim letzten Mal leider nicht gepostet werden konnten.



Keine Angst, die tun nix...



Du!!! - Wer? ICH????




Rabbi am Regiepult. Steht der oder schläft er?


Nüchtern betrachtet - hicks - haben wir es hier wiedermal nur mit Flaschen zu tun




Und das waren sie also, die letzten paar Bilder auf meiner Digitalkamera zum Projekt Anatevka. Ich danke nochmal allen Beteiligten, egal ob Orchester, Solisten, Chor, Ballett, Technik oder Organisation. Berge versetzen kann jeder, aber ihr hab den dazugehörigen Kontinent auch gleich mit verschoben. Danke für die unglaubliche Erfahrung und bis zum nächsten Projekt.

- Euer Wachtmeister

 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Vom Tod einer Stadt - die vergessene Katastrophe von Longarone

Testbericht Bang & Olufsen Beoplay A1 - Tonale Tellermine?

Buchkritik Apple Intern - Echt jetzt?